Kompetentes 
Ernährungsteam

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Bedarfsgerechte
Ernährungsberatung

Bedarfsgerechte
Ernährungsberatung

Mangelernährung
behandeln oder vorbeugen

Mangelernährung
behandeln oder vorbeugen

Professionelle Ernährungsberatung

Im Rahmen einer Tumorerkrankung kommt der Ernährung eine besondere Bedeutung zu. Begleiterscheinungen der Krebstherapie, tumorbedingte Veränderungen im Stoffwechsel sowie Nebenwirkungen bestimmter Medikamente behindern eine ausreichende Nährstoffversorgung des Körpers. 

  • Die Tumorerkrankung wirkt sich auf den Energiebedarf des Körpers aus, kann aber auch zeitgleich zu Appetitlosigkeit und Übelkeit führen.
  • In der Genesungsphase nach Operationen ist der Energiebedarf aufgrund des Heilungsprozesses höher. 
  • Begleiterscheinungen von Strahlen- oder Chemotherapie wie Magen-Darm-Beschwerden, Geruchs- und Geschmacksstörungen, Entzündungen im Mund, Übelkeit, Durchfall und Verstopfung erschweren eine ausreichende Nährstoffversorgung.

Dabei kann eine Unterversorgung oder Mangelernährung schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Liegt beispielsweise eine Krebserkrankung vor, verlieren Patienten oftmals sehr viel an Gewicht, manchmal schon vor der Diagnosestellung. Infolge des Gewichtsverlustes werden vor allem Fett- und Muskelmasse abgebaut. Die Betroffenen fühlen sich kraftlos und schwach.

Besonders schwer wiegt der Umstand, dass neuesten Erkenntnissen zufolge

  • jeder vierte Patient an den Folgen von Mangelernährung verstirbt. 
  • 54% der Patienten bereits vor der Diagnosestellung unter deutlichem Gewichtsverlust leiden.

 

Kräfte sammeln und bewahren

Eine Ernährungsberatung, die gezielt auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt ist, ist die erste Maßnahme, um einen weiteren Gewichtsverlust zu verhindern. So können die Betroffenen die Belastungen der Krebstherapie besser verkraften.

Eine bedarfsgerechte Ernährung und ein guter Ernährungszustand sind allerdings nicht allein während der Behandlung und für die Nachsorge von Bedeutung.

Wie neueste Studien zeigen, sollte der Ernährungszustand bereits zu Beginn einer Krebsbehandlung so gut wie möglich erfasst und bekannt sein.

Denn alles in allem hat eine Ernährungstherapie bei den Betroffenen immer das gleiche Ziel: Kräfte bewahren und sammeln – für eine höhere Lebensqualität und um anstrengenden Bestrahlungen und Chemotherapien besser standzuhalten.

  • nachweislich verbesserte Therapietoleranz und Prognose

 

Ernährungstherapie für onkologische Patienten

Experten empfehlen Krebspatienten, so lange wie möglich ganz normal zu essen. Auch dann, wenn man mit einer normalen Ernährung nicht die notwendige Kalorienzahl schafft, sollte man eine ernährungstherapeutische Unterstützung zunächst eher als Zusatz ansehen und nicht als Ersatz für normales Essen.

Beeinflusst der Tumor den Stoffwechsel so sehr, dass man an Gewicht verliert, kann man mit herkömmlicher Ernährung allein meist nicht wieder zunehmen. Bestenfalls lässt sich damit verhindern oder verzögern, dass man noch weiter abnimmt.

Erst, wenn die Erkrankung keine orale Nahrungsaufnahme mehr möglich macht, empfehlen Fachleute weitere Maßnahmen wie beispielsweise eine künstliche Ernährung.

Das Hauptziel der künstlichen Ernährung ist es, krankheitsbedingte Mangelernährung vorzubeugen oder sie zu behandeln. Körpergewicht und Muskelmasse sollen weitgehend aufrechterhalten bleiben.

 

Klinische Ernährung

Klinische Ernährung „umfasst alle durchzuführenden, durchgeführten oder empfohlenen Ernährungsmaßnahmen bei erkrankten Personen, die unter ärztlicher oder pflegerischer Betreuung stehen sowie die Struktur, Konzeption und wissenschaftliche Herleitung dieser Ernährungsmaßnahmen.“

[Valentini L et al. Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) DGEM-Terminologie in der Klinischen Ernährung Aktuel Ernahrungsmed 2013 38: 97-111 Als klinische Ernährung bezeichnet man die Anwendung jeder Form von zusätzlicher Nahrung, dazu gehört:
  • die Nahrungsergänzung, die Patienten noch selbst über den Mund aufnehmen und schlucken können (orale Nahrungssupplementation). 
  • die enterale Ernährung, also die Ernährung über Sonden, die aber immer noch in den Verdauungstrakt führen.
  • die parenterale Ernährung ist eine Möglichkeit, bei der der Verdauungstrakt umgangen wird und Flüssigkeit, Nährstoffe, Vitamine und weitere wichtige Stoffe direkt ins Blut gegeben werden.

 

Erfahrene Ernährungsexpertinnen stehen Ihnen zur Seite

Wenn Sie oder ein Familienangehöriger ungewollt an Gewicht verloren haben und eine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen möchten oder bereits eine enterale oder parenterale Ernährungstherapie erhalten, steht Ihnen ein ganzes Team an Spezialisten zur Verfügung.

Jeder Schritt Ihrer Ernährungstherapie wird von uns dokumentiert, damit jederzeit alle Beteiligten der Pflege einen Überblick über Ihren Zustand erhalten. Dies bietet Ihnen ein hohes Maß an Sicherheit. Das Team aus Ernährungsexperten von B. Braun prolabor setzt sich zusammen aus

  • Ökotrophologinnen (Ernährungswissenschaftlerinnen)
  • Ernährungsassistentinnen für klinische Ernährung
  • Diätassistentinnen
  • Gesundheitswissenschaftlerinnen
  • Gesundheits- und Krankenpfleger/innen

Wir sind kompetente Partner bei der Organisation und Durchführung von enteraler und parenteraler Ernährung zu Hause oder in Pflegeheimen. So können Sie sich rundum sicher versorgt fühlen.

Unsere Hotline ist rund um die Uhr erreichbar – 7 Tage die Woche - 24 Stunden am Tag.

 

Sprechen Sie uns an. Wir sind gerne für Sie da.

 

 

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Meilin Schröder
Telefon 05409 | 9079 - 250
Telefax 05409 | 9079 - 100
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