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Gibt es bald einen Impfstoff gegen MRSA?

Eine neue Entdeckung von Wissenschaftlern des Paul-Ehrlich-Instituts könnte womöglich die Entwicklung eines Impfstoffs gegen den multiresistenten Staphylococcus aureus begünstigen.

„Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt“, heißt es in einer Mitteilung des Bundesinstituts. Bislang seien die Mechanismen der menschlichen Immunantwort gegen diesen Erreger nur unzureichend geklärt.

Die Forschergruppe um Isabelle Bekeredjian-Ding deckte nun erstmals auf, dass auch für S. aureus spezifische CD8-positive T-Zellen vom Immunsystem gebildet werden. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein Immungedächtnis gegenüber Staphylococcus aureus vorhanden ist. Wir halten es für möglich, mit mRNA enthaltenden Impfstoffen die T-Zell-Antworten gegenüber diesen Keimen im Körper zu verändern und den Anteil schützender T-Zellen zu erhöhen“, so die Leiterin der Abteilung Mikrobiologie.

Das Paul-Ehrlich-Institut mit Sitz in Langen bei Frankfurt am Main ist eine Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Als Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel erforscht, bewertet und lässt es unter anderem biomedizinische Human-Arzneimittel zu.

Quelle: PM Paul-Ehrlich-Institut, 26.05.2017

http://www.pei.de/DE/infos/presse/pressemitteilungen/2017/06-laesst-sich-mit-boten-rna-immunsystem-gegen-staphylococcus-aureus-scharf-schalten.html?nn=3250580

 

 

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