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Neue Ausnahmekennziffer 32004 seit dem 1. Juli 2018 in Kraft

Die Kosten für eine notwendige Diagnostik vor Beginn einer gezielten Antibiotika-Therapie belasten nun nicht mehr das ärztliche Budget.

Zum 1. Juli 2018 wurde im Zuge der Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie DART 2020 der Bundesregierung eine neue Ausnahmekennziffer in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen.

Ausnahmekennziffer 32004

„Diagnostik zur Bestimmung der notwendigen Dauer, Dosierung und Art eines ggf. erforderlichen Antibiotikums vor Einleitung einer Antibiotikatherapie oder bei persistierender Symptomatik vor erneuter Verordnung“

Die Einführung der Ausnahmekennziffer 32004 soll sicherstellen, dass der Aufwand für die erforderliche Diagnostik nicht zur Berechnung des arztspezifischen Fallwertes herangezogen wird. Das festgeschriebene Budget wird somit nicht belastet. Sie soll im Gegenzug dafür sorgen, dass notwendige mikrobiologische Laboruntersuchungen vor einer Antibiotikatherapie sichergestellt werden.

Beinhaltet sind die

  • Erregerbestimmung und Resistenztestung zur Durchführung einer gezielten Antibiotikatherapie
  • Untersuchung aller Körpermaterialien zur Sicherstellung einer optimalen Infektionsdiagnostik
  • Procalcitonin-Bestimmung

Lesen Sie hier mehr zu den 10 Grundsätzen einer rationalen Antibiotika-Therapie.

 

Quelle: Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses nach § 87 Abs. 4 SGB V in seiner 54. Sitzung am 14. März 2018 Teil A zur Änderung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) mit Wirkung zum 1. Juli 2018

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